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Das Herzkatheterlabor

Das moderne Herzkatheterlabor der Praxis Dr. Doerr verfügt über alle Möglichkeiten der invasiven interventionellen Kardiologie. Herr Dr. Doerr hat in den Jahren 1996 bis 2012 über 15.000 Herzkatheteruntersuchungen an den Standorten Homburg, Pirmasens und Zweibrücken durchgeführt mit fast 10.000 Stentimplantationen und PTCAs (Ballondilatationen). Seit 2004 wurden ca. 5.000 Herzkatheteruntersuchungen in Zweibrücken durchgeführt.

Herzkatheterlabor

Neben der Ballondehnung von Engstellen der Herzkranzarterien (PTCA= Percutane Transluminale Coronar Angioplastie) kommt als bedeutenstes Verfahren der modernen Koronarintervention die Implantation von kleinen Metallröhrchen zu, den sogenannten „Stents“.

Bei der Stintimplantation kommen unter anderem „reine“ Metallstents zum Einsatz, sogenannte „Bare Metall Stents“ (BMS).

Die BMS Stents zeigen in nur ca. 15 % der Patienten (ca. jeder siebte Patient) eine über 50 % Wiederverengung des Herzkranzgefäßes, in einem Zeitraum von 6 Monaten. Bei der absoluten Mehrzahl der Patienten (6 von 7 Patienten) bleibt das Gefäß nach Implantation eines BMS Stents das ganze Leben lang offen, eine spezielle Medikation ist nur für 4 Wochen nach Stentimplanation erforderlich um den Verschluss des Stents zu verhindern.

Bei einer Wiederverengung kann der verengte Stent verbleiben. In dem Stent wird das „gewucherte“ Gewebe durch einen Ballon (PTCA) mit hohem Druck zerdrückt. Danach bleibt das Gefäß dann in über 50 % der Fälle dauerhaft offen.

Neben konventionellen Stents kommen auch die modernsten beschichteten Stents zum Einsatz welche keine Wiederverengung aufweisen, also lebenslang offen bleiben.

Die beschichteten Stents sind auch primär Metallstents, welche jedoch nach der Herstellung noch zusätzlich im Werk mit einem Kunststoff Polymer überzogen werden. Dieses Polymer ist mit einem Medikament („Drug“) getränkt, welches nach der Implantation des Stents in das Herzkranzgefäß über einen Zeitraum von einigen Wochen das Meedikament in der Koronaraterie freisetzt („eluting“). Die beschichteten Stents werden daher auch als DES bezeichnet („Drug Eluting Stents“) im Gegensatz zu den reinen Metallstents (BMS).

Nach Implantation eines DES („Drug eluting Stents“) ist eine spezielle Medikation für 18 Monate nach Stentimplanation unbedingt erforderlich um den plötzlichen („akuten“) Verschluss des Stents zu verhindern. Der lange Zeitraum (1,5 Jahre) der medikamentösen Hemmung der Blutblättchenverklumpung (Thrombozyten Aggregationshemmung) bei DES ist notwendig, da durch die Medikamentenbeschichtung des Stents lange Zeit kein „dünnes Häutchen“ (Neointima) über den Stent wächst. Das Polymer und das Metall aus welchem der Stent bestehen sind somit zunächst stets in „direktem“ Blutkontakt mit der erhöhten Gefahr eines plötzlichen Verschlusse des Herzkranzgefäßes durch die aktivierten Blutplättchen bei fehlender Thrombozyzenaggregationshemmung vor erfolgter Neointimabildung.

Bei den modernsten DES (Drug Eluting Stents) wird übrigens nicht nur die Medikation resorbiert ,auch das Polymer zur Beschichtung wird resorbiert so dass nur der „reine“ (Bare Metall Stent) Stent im Gefäß dauerhaft verbleibt.

Das Herzkatheterlabor der Praxis Dr. Doerr verfügt über eine 24 Stundenbereitschaft unter der Leitung von Herrn Dr. Doerr und den in die Bereitschaft eingebundenen erfahrenen interventionellen Kardiologen.

Dem Herzkatheterlabor ist eine hochmoderne internistisch kardiologische Intensivstation angegliedert.

Das Ärzteteam der Inneren Abteilung alleine besteht aktuell aus 20 Ärzten, so dass rund um die Uhr eine optimale Nachbehandlung der Herzkatheterpatienten gewährleistet ist.

Telemetrie System

Telemetrie

Bei dem von Dr. Doerr entwickelten Telemetrie System ii-CBC werden neben dem EKG auch die Daten von Blutdruck, Blutzucker und Gewicht über das Handy an eine Zentrale weitergeleitet.

Jeder Patient kann sich erstmals ein an seine Erkrank­ungen ange­pass­tes individuelles Moni­toring System zusammen­stellen. Aktuell sind die Telemetriesysteme für eine Messung von EKG, Blutdruck (Ober­arm und Unter­arm), Blutzucker und Gewicht (Waage) verfügbar.

Info Telemetrie